Der Anfang von etwas Schönem
Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag
Lizzi Doron erzählt ein weiteres Mal aus der Welt der Tel Aviver Kinder von Überlebenden des Holocaust, wie sie ihr Leben meistern. Und wieder ist es ein erschütterndes Buch, voll Heiterkeit, die abwechselt mit den ärgsten Schrecken. Drei Personen, drei Perspektiven: die Radiofrau, ein Star, und ihr Jugendfreund, der das vergangene Grauen kreativ verarbeitet, indem er alte jüdische Friedhöfe in Polen wiederherstellen will. Es entwickelt sich eine scheue Liebe zweier Menschen, die ihr Leben lang nicht wissen, zu wem sie gehören. Zwischen ihnen steht Ursula, eine Deutsche gleichen Alters, die sich um die Präsentation und die Finanzierung der Projekte kümmert. Ihre deren Eltern haben nie über die Vergangenheit gesprochen, aber offenbar haben sie sich, als Nazi-Täter, bei Kriegsende aus Deutschland abgesetzt. Für Lizzie Doron ist Ursula kein Opfer. Sie ist ein Mensch mit moralischen Werten, der versucht, die Probleme und Erinnerungen der Geschichte zu lösen und dabei ein besserer Mensch zu werden.



